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Aktuelles

Gastzünfte

Narrenzunft Bad Dürrheim

Narrenzunft Bad Dürrheim

Die Dieremer Fasnet wird auf Belege närrischen Umtreibens des örtlichen Landadels im 12. Jahrhundert zurückgeführt. Im Mittelpunkt des Kurortes stand lange Zeit die Sole und die damit verbundene Salzförderung. Auf sie beziehen sich auch einige Narrenfiguren, allen voran der Salzhansel, der mit unzähligen Salzsäckchen benäht ist. In der Hand trägt er ein Salzsiederwerkzeug.

Der Bad Dürrheimer Narro ist ein klassischer Weißnarr. Wundervoll bemalt und mit den eigentümlichen Schellengurten, die parallel zu den Armen angeordnet sind. Hinzu kommen der Salzgeist, der Altnarr und natürlich der Fanfarenzug.

Laternenbrüder Löffingen

Laternenbrüder Löffingen

Auch die Laternenbrüder aus Löffingen können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Erste Fasnetshinweise reichen ins Jahr 1524/25 zurück. Der Verein gründete sich 1889 neu, Fasnachtsfiguren sind der Laternenbruder, der Hansili, der Reichburgmali und die weibliche und männliche Narrenpolizei.

Zur Grundausstattung des Laternenbruders gehört natürlich eine Laterne, ein blauer Kittel mit schwarzer Hose, ein schwarzer Rundhut und schwarze Handschuhe.

Narrenzunft Schwenningen

Narrenzunft Schwenningen

Der Hölzlekönig ist der Schirmherr der Schwenninger Fasnet. Das Häs besteht aus einer blau-weiß gestreiften Hose und einer blau-weiß karierten Bluse, in den Farben von Schwenningen. Die Maske hat einen starren, ernsten Ausdruck. Auf der Maskenhaube trägt er eine Miniatur des Baumes.

Die verbreitetste Figur der Schwenninger ist der Hansel. Er trägt ein bemaltes Leinengewand. Die aus Lindenholz geschnitzte Maske hat einen lächelnden, freundlichen Ausdruck. Das Geschell besteht aus sechs gekreuzten Rindslederriemen mit 42 oder 48 Glocken.

Historische Narrenzunft Markdorf

Historische Narrenzunft Markdorf

Die Bezeichnung „historisch“ trifft auf die Markdorfer Narrenzunft wahrlich zu. Bereits 1488 finden sich Hinweise auf eine Fasnachtszeche. Eine Bruderschaft gründete sich damals, aus der die Narrenzunft hervorging.
Traditionsfigur der Markdorfer Fasnacht ist der Hänseler, der nur von Männern getragen wird. Sein Blätzleshäs besteht aus elf Farben, die Maske ist aus schwarzem Filzstoff. Der Hänseler verschafft sich in der Fasnacht mit seiner laut knallenden Karbatsche Platz und Aufmerksamkeit. Das richtige Schlagen, das Schnellen der Goisel braucht viel Übung, Kraft und Können.

Röllizunft Siebnen

Röllizunft Siebnen

Die Röllizunft wurde 1933 gegründet, wobei die Siebner Fasnet wesentlich älter ist. Man wollte die Bräuche bewahren und neu aufleben lassen. 1975 wurde man Vollmitglied der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte und damit einer der Vertreter der VSAN in der Schweiz.

Der Rölli ist die Hauptfigur, er trägt eine Maske mit einem jungen Männergesicht, auf das eine Bidermeierbrille aufgemalt ist. Die Maske ist in den so genannten Chutz eingenäht, das Kopftuch, an dem große Wollquasten hängen. Das Häs ist mit Wollponpons in Form der bei Narren oft üblichen Raute benäht, um die Hüften trägt der Rölli einen Schellengurt und in der Hand hält er eine Bürste als Neckinstrument.

Karnöffelzunft Willisau

Karnöffelzunft Willisau

Im kleinen schweizerischen Ort Willisau kann man auf eine Fastnachtstradition aus dem 16. Jahrhundert zurückblicken. Damals wurde ein Stadtnarr benannt, der das Volk an den Fastnachtstagen belustigen sollte. Karnöffel ist eine Bezeichnung für einen groben Menschen, bzw. Landsknecht.

Ein eindrucksvolles Häs voller Tannengrotzli genannten Tannenzweigen tragen die Enzilochmanne. Der Sage nach hausen in den Höhlen des Enzilochs unstete Geister, die zur Strafe für ihre Untaten dorthin verbannt wurden. Die Moorsträggele tragen Fell und stellen geplagte Geister dar, die im Ostergauer Moor hausen und an der Fasnet heraussteigen und ihr Unwesen treiben.

Konstanzer Blätzebuebe-Zunft

Konstanzer Blätzebuebe-Zunft

Die Fastnachtstradition in Konstanz am Bodensee reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Die Zunft selbst wurde 1934 gegründet, einer Zeit, in der es die Narren im Land nicht leicht hatten. Hauptfigur der Konstanzer ist der Blätzlebue, ein hahnenähnlicher Blätzlenarr in gedeckten bunten Farben, einer Pritsche und einer mit Blätzle benähten Stofflarve.

 

Narrenzunft Fridingen

Narrenzunft Fridingen

Die Fridinger Fasnet wurde schon in den 1920er Jahren ausgelassen gefeiert. Die logische Konsequenz war die Gründung der Zunft 1928.

Deren Narren ziehen buchstäblich alle an einem Strang, mehr ein dickes Seil, an dessen Ende ein Pflug hängt. Dieser wird vom Pflugheber gesteuert. Die Narrenkleider sind aus Leinen und mit Plätzle in verschiedenen Formen besetzt. Auf dem Rücken ist ein Bild mit einem Bezug zum Träger, die Jahreszahl, in der das Kleid genäht wurde. Die älteste Larve ist von 1814. Das ältestes Narrenkleid von 1856.

Narrenzunft Mühlheim

Narrenzunft Mühlheim

Die Hauptfiguren der Narrenzunft Mühlheim/Donau, die 1908 gegründet wurde, sind der Schellennarr, das Kiaweib und der Sagt-er.

Das aus Sackleinen genähte Narrenhäs des Schellennarrs erinnert an die Tradition der Kornmühlen in Mühlheim. Daher trägt der Schellennarr auf seiner Larvenhaube über der Maske den hölzernen Trichter eines Mahlganges. Die Figur des Schellennarrs, entstanden 1934, verkörpert den kräftigen Müllersburschen.

Trommgesellenzunft Munderkingen

Trommgesellenzunft Munderkingen

Die Munderkinger Fasnet ist bekannt durch ihr einzigartiges Brauchtum: den Brunnensprung. Urkundlich erwähnt wurde die Fasnet erstmals im Jahre 1600, der Brunnensprung schon im Jahre 1742.

Der Brunnensprung wird auch heute noch in seiner fast ursprünglichen Form begangen. Zu den Klängen von Pfeifen und Trommeln tanzen zwei junge unverheiratete Burschen auf dem Brunnenrand, erheben ihre Trinksprüche und springen in das eiskalte Wasser des Marktbrunnens.

Narrenzunft Gole 1865 Riedlingen

Narrenzunft Gole 1865 Riedlingen

Die Riedlinger Fasnet wurde erstmals 1505 erwähnt. 1745, wollte der Riedlinger Magistrat und eine Deputation der Bürgerschaft „masquieren“ und „Spihl-Leute“ verbieten. Das gelang zum Glück nicht und 1865 gründete sich die Narrenzunft.

Die Gole sind eine Gruppe mit riesigen Papiermaché-Masken, die verschiedene, exotisch anmutende Figuren darstellen. Der Name stammt vielleicht von „Jole“ (Schreier) oder vom biblischen Goliath. Sie werden begleitet von der Garde der Golebegleiter mit ihren grimmigen Holzmasken.

Narrenzunft Vetter Guser Sigmaringen

Narrenzunft Vetter Guser Sigmaringen

Der Narrenzunft Vetter Guser hat sich 1912 gegründet. Herzstück der „Semmerenger Fasnet“ ist das Historische Bräuteln. Die Bräutlingsgesellen tragen die grünen, silbernen und goldenen Hochzeiter alljährlich auf einer Stange um den Marktbrunnen.

Die Traditionsfledermaus ist die älteste Sigmaringer Fasnetsmaske. Sie stammt aus dem 19. Jahrhundert, als die Fasnet in Sigmaringen reine Männersache war. Doch die Bürgersfrauen hätten es satt gehabt, zu Hause zu bleiben. Sie verkleideten sich, zogen über das schwarze Kleid ein großes Schultertuch und eine Spitzengardine und banden beides zu zwei Fledermausohren.

Bockzunft Stetten a.k.M.

Bockzunft Stetten a.k.M.

Zentrale Figur der Stettener Fasnet und der Bockzunft ist der Bockstetter „Bock“. Diese Maske zählt zu den schönsten Tiermasken und ist den Weißnarren zuzuordnen. Grundsätzlich ist die Gewandung schaffell-hell, trotzdem springt auch ein schwarzer Bock in der „Bockherde“ mit.

Die Einzelfiguren Hudl-Ann und Johann Jakob Scheiffele verkörpern landschaftsgewachsene, sagenumwobene, typische Heubergoriginale. Der Schäfer, bekleidet in eine echte Heuberg-Schäfer-Montur, hat den pelzgefütterten schweren Mantel lose um die breiten Schultern gelegt.

Narrenzunft Engen

Narrenzunft Engen

Auf das Jahr 1591 geht aus einem Erlass der erste Beleg für die Engener Fasnet zurück. Aus einem Gerichtsprotokoll von 1618 ist dann auf die Existenz einer Volksfasnet zu schließen.

Das Engener Hansele ist ein klassischer Blätzlenarr, der ursprünglich aus Stoffresten gefertigt wurde. Heute ist er in schwarz und rot gehalten, den Farben, die auch ursprünglich dominant waren. Die Tuchlarve trägt menschliche und tierische Züge. Außerdem ist das Hansele mit vielen kleinen Schellen, einem Fuchsschwanz sowie einer Schweinsblase ausgestattet.

Katzenzunft Meßkirch

Katzenzunft Meßkirch

Hauptfigur der Meßkircher Fasnet ist die Gestalt der Katze. Sie geht zurück auf Berichte der „Zimmerschen Chronik“. Demnach trieben „Spaikatzen“ schon im 16. Jahrhundert in Meßkirch ihr Unwesen zur Fasnetszeit. 1938 erweckte die Katzenzunft die Figur zu neuem Leben.

Die Katze trägt weite Pluderhosen, das rechte Bein weiß, das linke Bein schwarz. Darauf sind Katzen aufgemalt. Über dem Kittel trägt die Katze einen schwarz-weißen Umhang. Die Spitzen sind mit Schellen besetzt. Die Scheme ist ein aus Lindenholz geschnitzter Katzenkopf.

Poppele-Zunft Singen 1860

Poppele-Zunft Singen 1860

Es gibt viele mündlich überlieferte Berichte der Singener Fasnet aus dem 19. Jahrhundert. Leider sind ältere schriftliche Nachweise einer sicher vorhandenen Fastnacht nicht mehr vorhanden. Namensgeber der Zunft ist Popolius Mayer von der Burg Hohenkrähen, der im 15. Jahrhundert als Schalk und Tunichtgut bekannt war. Er lebte weiter in den Poppelesagen.

Der Hoorige Bär steckt in einem mit Erbsenstroh benähten Häs, das seit 1955 eine Holzmaske ziert. Er stellt den klassischen wilden Mann dar und führt einen knorrigen Stock mit sich. Das Hansele ist ein für die Bodenseeregion typischer Blätzlenarr. Er trägt eine Stofflarve und eine Saubloder als Neckinstrument.

Das Hohe Grobgünstige Narrengericht zu Stocken

Das Hohe Grobgünstige Narrengericht zu Stocken

Das Narrengericht in Stockach geht auf den Hofnarren Kuony von Stocken zurück, der beim Herzog im Jahr 1351 einen Wunsch frei hatte. Dieser war, dass die Einwohner einmal im Jahr Gericht halten durften.

Seit den 60er Jahren werden Prominente, vor allem Politiker, vor das Narrengericht geladen und meist sehr salomonisch abgeurteilt. Die Verhandlungen gehören zu den bekanntesten Bräuchen, die unsere Fasnet zu bieten hat und sind entsprechend unterhaltsam.

Narrenzunft Bad Säckingen

Narrenzunft Bad Säckingen

Die örtliche Fasnet bezieht sich auf eine Begebenheit vom 1850. Der Schriftsteller und Rechtspraktikant Viktor von Scheffel berichtete von absonderlichen Begebenheiten zur Fasnetszeit. Der Meysenhardt Joggele hat ihm im Wald aufgelauert und ihn in die Irre geführt.

Eben dieses Joggele ist heute die Hauptfigur und der Laufnarr der Bad Säckinger Fasnet. Ihn zieren die Blätter des Waldes und seine Maske zeigt ein knorriges, aber freundliches Gesicht.

Narro-Altfischerzunft 1386 Laufenburg

Narro-Altfischerzunft 1386 Laufenburg

Die Entstehung der Narro-Altfischerzunft geht bis ins Jahr 1386 zurück und wurzelt in der österreichischen Vergangenheit der Stadt Laufenburg. 1924 wurde die damalige Zunft neu gestaltet. Da die Mitglieder inzwischen keine Fischer und Flößer mehr waren, gab man ihr den Namen „Narro-Altfischerzunft“. Die Besonderheit: Die Fasnacht verbindet das badische und das schweizerische Laufenburg. Denn in der Laufenburger Narro-Altfischerzunft 1386 spielen die Ländergrenzen keine Rolle. Hier pflegen Deutsche und Schweizer gemeinsam ein jahrhundertealtes Brauchtum.

Kübelesmarkt Bad Cannstatt

Kübelesmarkt Bad Cannstatt

Der Kübelesmarkt Bad Cannstatt e.V. ist besteht seit 1924 und damit genau so lang, wie die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, auch wenn die „Kübler“ erst später VSAN-Mitgliedszunft wurden.

Die Hauptfigur der Cannstatter Fasnet ist die Felbe. Sie entstand 1952 nach einer Ortslegende. Am frühen Morgen, als Nebelschwaden über den Neckar zogen, sah der Wachhabende plötzlich baumlange Kerle am anderen Ufer und die Bürgerwehr rückte todesmutig aus. Als sich der Nebel lichtete, waren die tapferen Cannstatter sehr erstaunt, dass die „Franzosen” nur Felben – der mundartliche Ausdruck für Korbmacherweiden – waren. So kamen die Cannstatter zu dem Necknamen „Felbaköpf”.

Narrenzunft Haigerloch

Narrenzunft Haigerloch

Die ersten Belege für die Haigerlocher Fasnet stammen aus einem Stadtbüchle von 1457. Zu Zeiten der Gräfin Mechthild, eine Schlüsselfigur der Rottenburger Fasnet, wurde auch in Haigerloch gerne gefeiert.

Die ältesten Masken „Bischöfle“ und „Rottweiler“ stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, wodurch sie zu den ältesten Fastnachtsmasken überhaupt gehören.

Hinzu kommt noch der Stadtbutz als Einzelfigur, wobei alle Haigerlocher Narren Butzen sind oder eben Grombiradrucker, ein ortsüblicher Sammelbegriff.

Althistorische Narrenzunft Narhalla Hechingen

Althistorische Narrenzunft Narhalla Hechingen

Bereits 1698 erlaubte eine Verfügung vom 6. Januar „den jungen Purschten“ in Stadt und Land das Tanzen „die Fasnet durch“, 1868 veranstaltete die Gesellschaft Narrhalla einen imposanten Fastnachtsumzug, 1924 schließlich wurde die Althistorische Narrenzunft Narrhalla Hechingen gegründet.

Im Vordergrund steht das Pestmännle, das in Verbindung mit dem Roten Butz und unter aktiver Mithilfe aller Schwarzen Butzen sowie den Schalksnarren bei jeglichen Veranstaltungen ein farbenfrohes und turbulentes Spektakel veranstaltet.

Urzelnzunft Sachsenheim

Urzelnzunft Sachsenheim

Die Urzelnzunft Sachsenheim steht für die Erhaltung, die Pflege und Fortentwicklung des Urzelnlaufens. Es wurde aus der alten Heimat Agneteln in Siebenbürgen mitgebracht und wird in Sachsenheim seit 1965 fortgeführt.

Die Urzeln in ihren mit schwarzen Tuchlappen (früher Reste-Urzen)  benähten Urzelanzügen sind seit jeher eng mit den Zünften verbunden. Sie tragen eine bemalte Drahtgazemaske mit Fellrand und langem Hanfzopf, eine Peitsche  (Korbatsch) und ein bis zwei große Glocken hinten an der Hüfte.

Narrenzunft Aulendorf

Narrenzunft Aulendorf

Die Aulendorfer Fastnachtstradition geht auf das 17. Jahrhundert zurück. In einem Dekret des Grafen von Königsegg erlaubte er „einen Tag vor Mittwochen an Fasnachten ein Fasnachtsspill“ zu feiern.

Die Hauptfigur ist die Eckhexe mit ihrem auffallenden seidenen Kopftuch, die mit über 1200 Mitgliedern auch die größte Gruppe bildet. Weiterhin gibt es das Schnörkele und das Fetzle, die für die fastnächtliche Lebensfreude stehen sowie das Maskenpaar Tschorre und Rätsch.

Narrenzunft Henkerhaus Baienfurt

Narrenzunft Henkerhaus Baienfurt

In den 1920er Jahren haben der Nachteulenclub und der Club der Bettschoner die Fasnet in „klein Paris“ wie Baienfurt auch genannt wird, betrieben. Der Name Henkerhaus kommt von einem Wohnhaus für Scharfrichter im Ort, dessen Bewohner mit dem Ruf „Henkerhaus, lass d’Narre raus“ gehänselt wurden.

Der Kardelhannes erinnert an den Kardeanbau, einem distelähnlichen Gewächs, das zum Aufrauen von Stoff verwendet wurde. Dadurch brachten es viele Bauern im Ort zu einigem Reichtum. Die Schleife und die Halskrause des Hannes weisen darauf hin. 

Dorauszunft Saulgau 1355

Dorauszunft Saulgau 1355

In Notzeiten wurden von vier Stadttoren Sulgens drei geschlossen und beim letzten stand das Wirtshaus Alte Linde. Als im 14. Jahrhundert die Pest wütete, gingen angesehen Bürger vermummt auf Bettelgänge, dadurch entstand der Narrenspruch „Doraus, detnaus, bei d’r alte Linde naus“ und der Dorausschreier.

Die dazu gestaltete Narrenfigur trägte eine Holzmaske mit einer Wurst, einem Fisch oder einem Sauschwänzle im Mund. Dazu einen Strohhut und einen bodenlosen Korb an einem Stab. Sein ärmelloser Überwurf zeigt fastnächtliche Motive und Gebäude der Stadt.

Narrenzunft Kißlegger Hudelmale

Narrenzunft Kißlegger Hudelmale

Die frühesten Dokumente der Kißlegger Fasnet stammen aus dem 16. Jahrhundert. 1875 entstand in Kißlegg der erste „Narrenverein“, die „Gesellschaft Carneval“, der Umzüge und Fasnetsspiele organisierte. Am 13. Mai 1966 wurde der Verein Kißlegger Hudelmale gegründet.

Die Einzelfigur Schnarragagges ist die eigentümlichste Gestalt der Kißlegger Fasnet. Er ist auch der Namensgeber des Kißlegger Narrenrufes „Schnarragagges Heidenei“. Das Markante an der Maske ist die Nase, ein spitz auslaufender Schnörchel mit Luftlöchern und einer kleinen Glocke an der Spitze. Die Eselsohren sind angeschweißt.

Narrenzunft Lindau/Bodensee

Narrenzunft Lindau/Bodensee

In einer um 1300 handgeschriebenen Urkunde  wurde beschrieben, dass bereits früher schon die Chorfrauen an der Fastnacht reich bewirtet werden mussten. So weit also reicht die fastnächtliche Geschichte des einzigen Vereinigungsmitgliedes in Bayern zurück. Weitere schriftliche Belege stammen aus späteren Jahrhunderten.

Die Moschtköpf gehen auf die Rebleute im 19. Jahrhundert zurück. Nachdem die Reben von einer Krankheit befallen wurden, mussten sie herausgerissen werden. Die Weinbauern pflanzten stattdessen Obstbäume. Daher die Masken in Apfel- und Birnenform.

Narrenzunft Tettnang

Narrenzunft Tettnang

Die Tettnanger Narrenzunft weist sechs Figuren auf. Der Ur-Hopfennarr, den Hopfennarr, die Hopfensau, die Rote Spinne, das Gätterlet und der Gickeler. Der Urhopfennarr, eine Einzelfigur, hat einen Kittel aus grünen Filz-Hopfenblättern und eine grüne Bundhose. Über den Kopf stülpt er sich eine Haube ohne Maske. Er führt die Hopfennarrengruppe an.

Das Häs des Hopfennarr, ein Weißnarr, ist mit Ranken, Blättern und Hopfen bemalt. Das Hopfennarrentuch besteht aus grünem Filz, die Maske zeigt einen Schalk. Die Hopfensau ist bei Umzügen eine Einzelfigur und trägt einen Saukopf.

Narrenzunft Waldsee

Narrenzunft Waldsee

Die Bad Waldseer Fasnet findet ihre ersten Belege im 15. Jahrhundert und ist eine klassische Theaterfasnet. Alleine die mehr als 2700 zugelassenen Masken zeigen, wie gefestigt dieses Brauchtum vor Ort ist.

Der Faselhannes ist eine beeindruckende Weißnarrenfigur mit seinem markanten Gesicht und den beiden buschigen Fuchsschwänzen links und rechts. Das Wort Faseln heißt so viel wie mehrdeutig Aufsagen. Mit ihm zusammen springt der Narro in der Gruppe. Er ist ein freundlicher, bunter Weißnarr.

Wangemer Narrenzunft Kuhschelle Weiß-Rot

Wangemer Narrenzunft Kuhschelle Weiß-Rot

Die wichtigsten Häser der Wangemer Narrenzunft wurden in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts geschaffen und im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt. Basierend auf den überlieferten Erzählungen und dem Wissen um die alten Bräuche wurden Figuren entwickelt, die ganz unserem Landschaftsbild und der alten schwäbisch-alemannischen Fasnet entsprechen.

Plätzlerzunft Altdorf-Weingarten 1348

Plätzlerzunft Altdorf-Weingarten 1348

Das Bild der Weingärtler Fasnet ist geprägt von den Plätzlern. Während die rot-weißen Plätzler nur von Männern getragen werden, können unter roten wie weißen Plätzlern beiderlei Geschlechter stecken. Ein Plätzlerhäs besteht aus Kittel und Hose, die je nach Typ mit 5000 bis 7000 entsprechend gefärbten Filzfleckchen in Dachziegelform bedeckt sind. Die Plätzler tragen eine Holzmaske.

Die originellste und am längsten belegte Figur der Weingärtler Fasnet ist das Fasnetsbutza­rössle. Die Rössle zeigen einen Plätzler als Reiter einer Schimmel- oder Rappenattrappe.

Narrenzunft Gengenbach 1499

Narrenzunft Gengenbach 1499

1286… Diese Jahreszahl muss man erst einmal auf sich wirken lassen, wenn es um die erste Erwähnung einer Ortsfasnet geht. Und auch das Jahr 1499, auf das sich die Zunft heute beruft, ist kein Zahlendreher.
Das Klepperlebrauchtum wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals erwähnt. Es wird ein einigen wenigen Orten gepflegt und Gengenbach ist einer davon.

Freie Narrenzunft Hausach

Freie Narrenzunft Hausach

1543 soll laut Kinzigtaler Landesordnung die „Faßtnacht als ein heidnische onsinnigkeit …verpoten und abgestellt sin…“

Im 18. Jahrhundert nimmt dann die maskierte Fastnacht ihren Anfang. 1927 dann wird die Narrenzunft gegründet. Der Hansele trägt eine kunstvoll bemalte Maske. In gelb und rot gehalten, trägt er einen Hut mit Fedrewisch. Als Schellnarr trägt er einen Schellenriemen und dazu noch eine Saubloder.

Althistorische Narrenzunft Offenburg

Althistorische Narrenzunft Offenburg

„Die Althistorische“ ist die älteste Offenburger Narrenzunft und wurde schon 1844 urkundlich erwähnt. 1483 soll es eine so genannte Herrenfasnacht gegeben haben.

Der Spättle-Hansel ist die Hauptfigur der Althistorischen Narrenzunft und wurde 1882 das erste Mal nachgewiesen. Das Häs ist mit schindelförmigen Filztspättle in sieben Farben benäht und die Holzmaske mit der spitzen Kopfhaube soll einer keimenden Bohne ähneln.

Programm

Samstag

  • 15.00 Uhr Kinderumzug

  • 18.00 Uhr Messe für Narren in der LFK

  • 19.00 Uhr Furio ’s brennt am Ochsenberg

  • 20.00 Uhr Maskentanz der Kügele

  • 20.15 Uhr Hexensprung über das Feuer

  • 20.30 Uhr Ausgrabung am Groggensee

  • 21.00 Uhr Großes Feuerwerk

  • 21.30 Uhr Reges Treiben in der Innenstadt

Sonntag

  • 10.30 Uhr Frühschoppen in der Lindenhalle

  • 11.00 Uhr Zunftmeisterempfang

  • 11.00 Uhr Büttelempfang

  • 13.30 Uhr Großer Umzug

Über uns

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Über die Narrenzunft Spritzenmuck

Die Narrenzunft Spritzenmuck wurde 1955 gegründet, doch die Fasnet spielt in Ehingen schon viel länger eine wichtige Rolle. Die früheste Datierung geht dabei auf 1618 zurück. Im Jahr 1934 trat die Narrenzunft der Vereinigung Schwäbisch Alemannischer Narrenzünfte (kurz VSAN) bei. Der Zunft liegt die Erhaltung, die Pflege und die Fortentwicklung des im schwäbisch-alemannischen Sprachraums vorhandenen alten Fastnetsbrauchtums sehr am Herzen.

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Kontakt

Email:
kontakt@narrenzunft-spritzenmuck.de

Adresse:
Narrenstadl, Mühlweg 34, 89584 Ehingen (Donau)

Telefon:
07393 / 2398

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